Outdoortage

Das Teamtraining der Klasse 7A 

Kurz vor Ende des Schuljahres fuhr die Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Engel für zwei Tage in das schöne Leuterstal, das kurz vor Jagsthausen liegt. Dort wurden sie auf dem Hof von Fr. Mijailovic empfangen, die zunächst in einer Gesprächsrunde mit den Schülerinnen und Schülern die Klassensituation beleuchtete. Zuerst wurde herausgearbeitet, was die Klasse daran verändern möchte und dementsprechend stellte Fr. Mijailovic die Trainingsaufgaben für die beiden Tage zusammen. Währenddessen wurden die Zelte zum Übernachten aufgebaut. Schon hier stellten einige Schüler ihre Teamfähigkeit unter Beweis, denn sie halfen sich gegenseitig mit dem Aufbau der Schlafmöglichkeiten. Nach dem Mittagessen standen dann die ersten Teamaufgaben im Vordergrund. Neben Denk- und Koordinationspielen, gab es verschiedene Teamübungen und Kreativaufgaben, die die Klassengemeinschaft erweitern und vertiefen sollten. Dazu gehörten der „Zauberstab“, das „Spinnennetz“, das „Ziegenmelken“ oder auch das „Schlangenhäuten“.

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Die Teamaufgaben waren so aufgebaut, dass die Klasse zunächst die Aufgabenstellung erhalten hatte, dazu kam dann noch ein Zeit- oder Versuchslimit je nach Aufgabe. Zunächst traf sich die Klasse im Plenum, um die Vorschläge zur Lösung der Aufgabe zu diskutieren, danach gab ein Schüler oder eine Schülerin das Startkommando für die Aufgabe.

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Nach dem zünftigen Abendessen bei Stockbrot und Würsten am Lagerfeuer, bei dem auch die dazu gereichten Gemüsesticks schnell aufgegessen waren, war noch ein weiteres Teamspiel von Fr. Mijailovic angedacht, aber wie von selbst organisierte sich die Klasse und verbrachte den Rest des Abends bei einem gemeinsamen „Räuber und Gendarme“-Spiel, für das sie zuvor die Spielregeln ganz alleine besprochen und geklärt hatten.

 

Nach einer kurzen, natürlich mit wenig Schlaf bedachten Nacht ging es nach dem Frühstück ans Eingemachte. Der Ausbau des Vertrauens in der Klasse stand an diesem Tag auf dem Programm. Mit passenden Aufgaben, die das Vertrauen jedes Einzelnen in der Klasse erweitern sollten, stimmte Fr. Mijailovic die Klasse auf die Königsaufgabe an diesem Tag ein. Dazu gehörte zunächst ein Blindenlauf, bei dem der Partner mit verbundenen Augen nur an den Fingerspitzen geführt durch das Gelände geleitet wurde. Der zweite Vertrauensbeweis bestand darin, dass sich die Schüler und Schülerinnen von einem Podest aus einem Meter Höhe in die Arme der Klassengemeinschaft fallen ließen. Nachdem der Vertrauens-beweis der Klasse zur Zufriedenheit von Fr. Mijailovic ausfiel, ging es in den nahe gelegenen Wald, wo sie der Klasse eine riesige Doline mit etwa zehn Metern Durchmesser und einer Tiefe von acht Metern zeigte. Die Schüler konnten dort von einem fünf Meter hohen Podest in die Doline springen. Gesichert wurden sie von ihren eigenen Klassenkameraden. Der Sprung war kein „Muss“, jeder konnte es versuchen, wenn er wollte. Es wurde auch von der Klasse honoriert, wenn ein Schüler oder eine Schülerin zwar das Vertrauen in die Klassenkameraden hatte, die sicherten, sich aber nicht traute zu springen. Viele in der Klasse wagten den Sprung, was nicht nur ihnen selbst mehr Mut gab, Neues im Leben zu versuchen, sondern auch zeigte, dass sie mehr Vertrauen zu ihren Klassenkameraden nach diesen zwei Tagen hatten.


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