Übergang Schule – Beruf an der Schule am Limes

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Die Seminare von LaBuMoTa an der Schule am Limes sind inzwischen Tradition und fest verankert. So fand das LaBuMoTa Bewerbungstraining auch in diesem Jahr wieder für die 8. Klasse statt. Das Angebot an Lehrstellen ist zwar inzwischen verhältnismäßig groß, dennoch bedeutet das nicht, dass jeder Suchende einen Ausbildungsplatz erhält.

 

Den beiden Teamern Herrn Seiler von LaBuMoTa und Herrn Neumer von „Lernen fürs Leben“ war es wichtig die Schüler wach zu rütteln und für die Bedeutung der Ausbildungsplatzwahl zu sensibilisieren. Denn immerhin ist das eine weit reichende Entscheidung: Einmal betrifft es die Zufriedenheit im Beruf, was eine gute Vorbeugung gegen das immer mehr verbreitete „Burn Out“ ist, zweitens ist sie entscheidend für die finanzielle Absicherung.

 

Nach einem Einstieg widmeten sich die Schüler dem Lebenslauf bzw. dem Bewerbungsschreiben. Die mitgebrachten Unterlagen waren häufig formal in Ordnung, unterschieden sich jedoch oft kaum voneinander. Wichtig ist es sich aus der Masse heraus zu heben, um so das Interesse auf sich zu ziehen.

 

Wie in den letzten Jahren wurde die Klasse danach in mehrere Kleingruppen aufgeteilt. Eine hatte das Ziel den Schülern zu zeigen wo sie an Informationen über Ausbildungen, Stellen und Firmen kommen und wo sie sich Hilfe holen können. Die Berufseinstiegsbegleiterinnen Frau Blos, Frau Schubert und Frau Kellner führten einen Eignungstest durch. In einer weiteren Gruppe konnten die Schüler einen Anruf bei einer Firma üben, wobei es manch einem, obwohl es eine Übungssituation war, die Sprache verschlug. Schließlich waren in diesem Jahr Vertreter von vier Firmen anwesend, welche den Schülern soweit möglich realistische Vorstellungsgespräche boten. Dies waren im Einzelnen Frau Stang und Frau Schmitt von der Firma ABS, Herr Schubert von Würth Industrie Service, Herr Illig von der Firma Otto Schimscha Metallbau und Herr Ehmann von der Volksbank Kirnau.

 

Nach einer Feedback Runde mit den Schülern setzten sich zum Abschluss noch alle Erwachsene zusammen und berieten die Beobachtungen und Ergebnisse. So war bei vielen der Eindruck, dass den Schülern der Ernst der Lage noch nicht bewusst ist und die Frage tauchte auf, inwieweit es sinnvoll sei, bei diesem Thema die Eltern einzubeziehen. Auffällig war, dass die Bewerbungsunterlagen wenig aussagekräftig waren. Weiterhin sind immer weniger Schüler in Vereinen integriert, wo sie sich engagieren und lernen können, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Positiv war, dass sich mehr Firmen beteiligten und so jeder die Möglichkeit hatte mit einem Firmenvertreter zu sprechen. Zudem meldete der Klassenlehrer Herr Sperrfechter zurück, dass viele beim Praktikum einen besseren Eindruck machten, als es die Noten vermuten ließen.